Satzung

Schachclub Barsbüttel e.V.

§ 1 Name, Sitz 

 

I.   Der Verein hat den Namen „Schachclub Barsbüttel e.V." mit Sitz in 22885 Barsbüttel.

     Er ist in das Vereinsregister eingetragen und Mitglied des Schachverbandes  Schleswig-    

     Holstein

II. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze

 

I.   Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Schachsports. Er wird insbesondere

     verwirklicht durch

     - Teilnahme an Mannschaftskämpfen und Einzelwettbewerben des Landesverbandes

     - Durchführung von Vereinsmeisterschaften

     - Ausrichtung von Turnieren

     - Durchführung von Kursen und Übungseinheiten zu verschiedenen Themen der

       Schachtheorie

     - Durchführung von Anfängerlehrgängen

     - Pflege des geselligen Schachspiels im freien Übungsspiel.   

II.  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des

     Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung und zwar durch die

     Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Schachsports.   

III. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

     Zwecke.

IV. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet

     werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als

     Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine

     Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch

     unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

V. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

§ 3 Gliederung  

 

I.   Der „Schachclub Barsbüttel e.V." ist ein eigenständiger Verein.

 

§ 4 Mitgliedschaft  

 

I.   Der Verein besteht aus den

     - ordentlichen Mitgliedern

     - fördernden Mitgliedern

     - Ehrenmitgliedern

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

 

I.   Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden. Über den schriftlichen

     Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger

     bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter. Gegen eine Ablehnung des

     Aufnahmeantrages durch den Vorstand, die keiner Begründung bedarf, kann der

     Antragsteller die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig.

II.  Förderndes Mitglied kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr

     vollendet hat und die dem Verein angehören will, ohne sich in ihm sportlich zu

     betätigen. Für die Aufnahme gelten die Regeln über die Aufnahme ordentlicher  

     Mitglieder entsprechend.  

III. Ehrenmitglied kann auch eine natürliche Person werden, die nicht Mitglied des

     Vereins ist.

 

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

 

I.   Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

II.  Der Austritt kann jederzeit schriftlich beim Vorstand erklärt werden. Mit der

     Austrittserklärung erlöschen die Mitgliederrechte sofort. Die Erklärungen müssen

     jeweils bis zum 15. des ersten Monats eines Quartals dem Vorstand vorliegen. Der

     Austritt selbst wird am letzten des Quartals wirksam.   

III. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden

     - wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen

     - wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder

     - wegen groben unsportlichen Verhaltens

     Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem

     Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das

     Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern.

     Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied

     durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an

     die Mitgliederversammlung zulässig, sie muss schriftlich und binnen drei Wochen nach

     Absendung der Entscheidung erfolgen. Die Mitgliederversammlung entscheidet

     endgültig.     

IV.  Ein Mitglied kann des Weiteren ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger

      schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung von Beiträgen oder

      Umlagen in Höhe von mehr als einem Jahresbeitrag im Rückstand ist. Der Ausschluss

      kann durch den Vorstand erst beschlossen werden, wenn seit Absendung des zweiten

      Mahnschreibens, das den Hinweis auf den Ausschluss zu enthalten hat, drei Monate

      vergangen sind.

V.   Mitglieder, deren Mitgliedschaft erloschen ist, haben keinen Anspruch auf Anteile aus

      dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche gegen den Verein müssen binnen sechs

      Monaten nach Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief geltend

      gemacht und begründet werden.

 

§ 7 Die Rechte, Pflichten und Mitgliedsbeiträge  

 

I.   Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes an den Veranstaltungen

     des Vereins teilzunehmen.   

II.  edes Mitglied ist verpflichtet, sich nach der Satzung und den weiteren Ordnungen des

     Vereins zu verhalten. Alle Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und   

     Kameradschaft verpflichtet. 

III. Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Die Höhe des  

     Beitrages sowie dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

     Zur Zeit gelten 5 € Mitgliedsbeitrag pro Monat. Schüler und Studenten zahlen die  Hälfte.

 

§ 8 Organe

 

I.   Die Organe des Vereins sind 

     - der Vorstand 

     - die Mitgliederversammlung 

 

§ 9 Vorstand

 

I.   Der Vorstand besteht aus 

     - dem ersten Vorsitzenden 

     - dem stellvertretenden Vorsitzenden 

     - dem Kassenwart 

     - dem Schachwart 

     - dem Jugendwart

II.  Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der 

     Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit 

     einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, 

     bei dessen Abwesenheit die seines Vertreters. Der Vorstand kann verbindliche 

     Ordnungen erlassen. Über seine Tätigkeit hat der Vorstand der Mitgliederversammlung 

     zu berichten.   

III. Der Vorstand kann Verpflichtungen für den Verein nur mit Beschränkung auf das 

     Vereinsvermögen eingehen. Seine Vollmacht ist insoweit begrenzt.    

IV. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind: 

      - der erste Vorsitzende 

      - der stellvertretende Vorsitzende 

      - der Kassenwart 

V.  Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten drei 

     Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten. 

VI. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. 

     Die Amtszeit des ersten Vorsitzenden endet gegenüber der des stellvertretenden 

     Vorsitzenden um ein Jahr verschoben, so dass einer von beiden in jedem Jahr neu zu 

     wählen ist. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. 

     Wiederwahl eines Vorstandsmitglieds ist zulässig.

 

§ 10 Mitgliederversammlung

 

I.  Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich im ersten Quartal statt.

 

II.  Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des Vereins 

     es erfordert oder wenn mindestens 1/4 der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der 

     Gründe beim Vorstand beantragt.  

 

§ 11 Zuständigkeit der ordentlichen Mitgliederversammlung

 

I.   Die ordentliche Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für 

     - Entgegennahme der Berichte des Vorstandes 

     - Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer 

     - Entlastung und Wahl des Vorstandes 

     - Wahl der Kassenprüfer 

     - Festsetzung von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit 

     - Genehmigung des Haushaltsplanes 

     - Satzungsänderungen 

     - Entscheidung über die Aufnahme neuer und den Ausschluss von Mitgliedern in  

       Berufungsfällen

     - Ernennung von Ehrenmitgliedern 

     - Beschlussfassung über Anträge 

     - Auflösung des Vereins 

 

§ 12 Einberufung von Mitgliederversammlungen 

 

I.   Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch Veröffentlichung der 

     Tagesordnung und der Anträge. Zwischen dem Tag der Bekanntmachung und dem 

     Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens 14 Tagen liegen. Anträge auf 

     Satzungsänderungen müssen unter Benennung der abzuändernden Vorschrift wörtlich 

     mitgeteilt werden. 

 

§ 13 Ablauf und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen

 

I.   Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes, bei dessen   

     Verhinderung von seinem Stellvertreter geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder  

     anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der   

     anwesenden Mitglieder.   

Il.  Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder 

     beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder 

     gefasst; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. 

     Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Schriftliche Abstimmung erfolgt 

     nur, wenn mindestens 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt; bei Wahlen muß eine 

     geheime Abstimmung erfolgen, wenn mindestens 1/3 der anwesenden Mitglieder dies 

     verlangt. 

III. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder 

     beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der Mitglieder 

     des Vereins erforderlich. Wird diese Voraussetzung nicht erfüllt, so hat der Vorstand 

     innerhalb von 4 Wochen eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann mit 

     einfacher Mehrheit entscheidet. 

IV. Über Anträge auf Satzungsänderungen kann nur abgestimmt werden, wenn sie vier Wochen 

     vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen 

     und in der Einladung mitgeteilt worden sind..  

 

§ 14 Stimmrecht und Wählbarkeit

 

I.   Stimmrecht besitzen nur ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder. Das Stimmrecht kann nur  

     persönlich ausgeübt werden. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der  

     Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.     

II. Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. 

 

§ 15 Ernennung von Ehrenmitgliedern

 

I.   Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf  

     Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung zum  

     Ehrenmitglied erfolgt auf Lebenszeit; sie bedarf einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden   

     Mitglieder.

 

§ 16 Kassenprüfer

 

I.   Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer,  

     wobei einer von beiden in jedem Jahr neu zu wählen ist. Diese dürfen nicht Mitglied des  

     Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein. Wiederwahl ist zulässig.

II.  Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege 

     mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand 

     jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer erstatten der 

     Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer  

     Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassenwartes und der übrigen 

    Vorstandsmitglieder.

 

§ 17 Protokollierung von Beschlüssen

 

I.     Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes ist unter Angabe 

     von Ort, Zeit und Abstimmungsergebnis jeweils eine Niederschrift anzufertigen. Die 

     Niederschrift ist vom Vorsitzenden bzw. Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu 

     unterschreiben. Der Schriftführer wird vom Versammlungsleiter benannt.

 

§ 18 Auflösung des Vereins

 

I.   Bei Auflösung des Vereins erfolgt die Liquidation durch die zum Zeitpunkt des 

     Auflösungsbeschlusses amtierenden Vorstandsmitglieder. Die Auflösungsmodalitäten sind 

     im § 13 dargelegt.  

II.  Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen an den „Bürgerverein Barsbüttel e.V.", 

     nachdem alle Forderungen beglichen worden sind Das überlassene Vermögen ist 

     unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige, oder kirchliche Zwecke zu verwenden.   

III. Für eine Fusion mit anderen Vereinen bedarf es einer 2/3 Mehrheit der anwesenden         

     stimmberechtigten Mitglieder einer satzungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung. 

     Die Wirkung des § 18 Absatz II tritt nicht ein.

 

§ 19 Inkrafttreten

 

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereins am 18.Januar 2002 beschlossen worden.

 

gez. Gerhard Haufschild, 1. Vorsitzender 

gez. Wolfgang Reimann, 2. Vorsitzender 

gez. Nils Dettmann, 1. Kassenwart 

gez. Niko Böttcher Schachwart 

gez. Helmut Schlitte 

gez. Jürgen Denker 

gez. Karl-Günter Staap 

gez. Everhard Egbers 

 

Stand: 13. Februar 2010

 

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